Auf den Spuren
Die Woche nach dem Race the Lake am Fuschlsee brauchte ich ein wenig Erholung, da der Ironman Schweden und v.a. der Lauf um den Fuschlsee Substanz kosteten. Darum entschloss ich mich, auf einen Start beim Ironman 70.3 in Zell am See zu verzichten.
In der Woche drauf machte ich mich dann auf die Spuren des Ötzis - von Innsbruck über den Brenner, Jaufenpass, Timmelsjoch nach Sölden, und zum Abschluss das Kühtai. Am Kühtai musste ich mit so starken Krämpfen vom Rad steigen und mich chauffieren lassen. Man lernt nie aus - bei zu wenig Salz und Flüssigkeit streikt die Muskulatur.
So brauchte ich wieder 2 Ruhetage, um wieder lockere Muskeln zu bekommen. Am letzten Sonntag startete ich auf der olympischen Distanz an der Wolfgangsee Challenge. Nach einem durchschnittlichen Schwimmen stieg ich als 4. aufs Rad und preschte dem Führenden hinterher. Wir kamen auf den 42km näher, liefen aber mit 45sek Rückstand los. Nach 3km stellte ich den Führenden und nun begleitete mich das Führungsfahrrad. Leider nur bis KM 8, da überlief mich der spätere Sieger. Ich kann momentan einfach nicht schneller laufen, sonst hätte ich versucht, dagegen zu halten. Am Schluss reichte es zum 2. Platz - wieder auf dem Stockerl :-)
Mal schauen, wie es mir weiterhin geht, ob ich mich gut erhole und mich motivieren kann, noch ein oder zwei Rennen zu bestreiten - ihr werdet es lesen :-)
Euer Manuel
In der Woche drauf machte ich mich dann auf die Spuren des Ötzis - von Innsbruck über den Brenner, Jaufenpass, Timmelsjoch nach Sölden, und zum Abschluss das Kühtai. Am Kühtai musste ich mit so starken Krämpfen vom Rad steigen und mich chauffieren lassen. Man lernt nie aus - bei zu wenig Salz und Flüssigkeit streikt die Muskulatur.
So brauchte ich wieder 2 Ruhetage, um wieder lockere Muskeln zu bekommen. Am letzten Sonntag startete ich auf der olympischen Distanz an der Wolfgangsee Challenge. Nach einem durchschnittlichen Schwimmen stieg ich als 4. aufs Rad und preschte dem Führenden hinterher. Wir kamen auf den 42km näher, liefen aber mit 45sek Rückstand los. Nach 3km stellte ich den Führenden und nun begleitete mich das Führungsfahrrad. Leider nur bis KM 8, da überlief mich der spätere Sieger. Ich kann momentan einfach nicht schneller laufen, sonst hätte ich versucht, dagegen zu halten. Am Schluss reichte es zum 2. Platz - wieder auf dem Stockerl :-)
Mal schauen, wie es mir weiterhin geht, ob ich mich gut erhole und mich motivieren kann, noch ein oder zwei Rennen zu bestreiten - ihr werdet es lesen :-)
Euer Manuel











Nach der Woche Urlaub in Schweden ging es direkt nach dem Rückflug nach Fuschl am See.
Nach dem Abschneiden in Frankfurt und meiner nicht so starken Vorstellung am Rad wollte ich in Kalmar einfach ein schönes Ironman Erlebnis haben. Und so begann auch alles! Extrem freundliche Menschen empfingen uns. Die Langdistanz in Kalmar ist ein Klassiker im Norden, seit 2 Jahren eine Ironman Veranstaltung, davor ungefähr 25mal ohne das M. Mit viel Liebe und Engagement wird an viele Details gedacht und der Wettkampf organisiert!
Kurzfristig hab ich mich entschieden, im Vorfeld des IM Switzerland bei der 5150 Europameisterschaft teilzunehmen. Es empfing mich eine wunderschöne Ambiance rund um das Zürcher Seebecken und eine Mörderhitze - bis zu 38°C zeigte das Thermometer an. Das Starterfeld war gespickt mit ITU Cracks, allen voran Javier Gomez, Sven Riederer und Ruedi Wild, um nur einige zu nennen. Der Startschuss fiel um 10 Uhr. Ich bekundete leichte Mühe beim Schwimmstart. Seit dem letzten Rennen bin ich vorsichtig mit meiner rechten Schulter und halte mich lieber ausserhalb von Positionskämpfen. Nach einigen 100 Metern fand ich meinen Rhythmus und stieg nach 22min aus dem 25°C warmen Zürichsee. Es war leicht mein Rad zu finden, da schon viele Pro´s vor mir das Weite suchten. Es galt 3x den Heartbreackhill zu erklimmen, der Rest war flach. Ich fuhr gemeinsam mit Respektsabstand mit einem schwedischen Kollegen. Wir konnten einige Athleten einsammeln und schlossen kurz vor der Wechselzone auf die Frauenspitze auf. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die abschliessenden 10km. Emma Moffat, Olympia Dritte und spätere Siegerin, hatte ich im Schlepptau. Mit der achtbesten Laufzeit konnte ich noch einige Athleten einsammeln und kam als 17. zufrieden mit der gezeigten Leistung ins Ziel.


